Tel. + 49 221 2034 700

Elefantenpark

Die Elefantenfamilie

16 Asiatische Elefanten leben im Kölner Elefantenpark, dem mit 20.000 Quadratmetern größten und modernsten Elefantenpark nördlich der Alpen. Hier gibt es momentan vier Jungtiere zu sehen – beim Spielen, Balgen und Toben. Das ist einzigartig in Europa. Der Herdenverband ist natürlich gewachsen. Das macht besondere Beobachtungen möglich.

Erst im Juni 2017 kam der jüngste Bewohner, der kleine Bulle Kitai, zur Welt. Er ist das zehnte Jungtier, das hier geboren wurde. Die Kölner Elefantenherde lebt ohne direkten Kontakt zu den Pflegern in ihrem natürlichen Familienverband. Anführerin ist Leitkuh Kreeblamduan. Erfahren Sie mehr über unsere Dickhäuterfamilie.

Die Elefanten vorgestellt

Kreeblamduan ist die Leitkuh.
Hinzu kommen Thi Ha Phyu, Shu Tu Zar, Maha Kumari, Tong Koon, Maejaruad, Laongdaw und Marlar, dem ersten jemals in Köln geborenen Elefanten, als erfahrene Kühe.
Den Nachwuchs der Gruppe bilden Bindi, La Min Kyaw, Jung Bul Kne, Moma und Kitai.
Den separaten Bullenbereich bevölkern Bindu, einer der größten Bullen Europas, sowie Sang Raja und Rajendra.

Großartig- 150 Jahre Elefantenhaltung im Kölner Zoo

Ein vorbildliches Konzept - Vom Elefantenhaken zum Target Training

Der Elefantenpark bietet den grauen Riesen ein artgerechtes, den natürlichen Lebensansprüchen angepasstes Zuhause. Die Elefanten verbringen wie in der Natur den größten Teil des Tages in ihrer Herde. In Berührung mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen. Um eine gefahrlose Kontaktaufnahme zu gewährleisten, trainieren die Pfleger sie mit modernen Methoden.

Asiatischer Elefant

Elefanten sind die größten und schwersten Landsäugetiere der Erde. Um ihren Körper mit einem Gewicht von mehreren Tonnen zu ernähren, fressen Elefanten bis zu 150kg täglich, hauptsächlich Gras. In der entsprechenden Menge Kot lässt sich leicht ablesen, dass die Tiere sehr schlechte Futterverwerter sind: je nach Futtersorte werden 30 bis 80% der Nahrung unverdaut wieder ausgeschieden.Elefanten leben in Herden mit komplexer Sozialstruktur. Sie bestehen in der Regel aus mit einander verwandten Kühen (Schwestern, Tanten, Nichten, Mütter und Töchter etc.) und deren noch nicht erwachsenen Nachwuchs. Leittier ist in der Regel die älteste und erfahrenste Kuh. Werden junge Weibchen geschlechtsreif, so bleiben sie zunächst in der Gruppe und bringen hier auch ihren ersten Nachwuchs zur Welt. Erst, wenn die Herde zu groß wird, spaltet sich eine Gruppe junger erwachsener Weibchen ab. Jungbullen hingegen verlassen die Herde, sobald sie geschlechtsreif werden. Danach schließen sie sich zu Junggesellengruppen zusammen oder leben, vor allem mit fortschreitendem Alter, als Einzelgänger.  

Problem: Arbeitslosigkeit

In Asien hat die Haltung von Arbeitselefanten eine lange Tradition. Heute lebt ein bedeutender Teil aller Asiatischer Elefanten in Menschenobhut, die meisten davon als Arbeitselefanten. Ein aktuelles Problem ist die wachsende Konkurrenz durch technisches Gerät und die folgende "Arbeitslosigkeit" für Arbeitselefanten.Es ist zu befürchten, dass dem Asiatischen Elefanten aufgrund der schnell wachsenden Bevölkerung in seiner Heimat, dem somit rapide schrumpfenden Lebensraum und dem wachsenden Konfliktpotential mit der lokalen Bevölkerung langfristig nur in menschlicher Obhut ein Überleben möglich ist. Der Kölner Elefantenpark möchte einen Beitrag zum Erhalt dieser imposanten Geschöpfe leisten und soll einmal bis zu 20 Elefanten ein zu Hause bieten.

Systematik: Rüsseltiere, Elefanten

Körpergröße: bis 3,3 m

Körpergewicht: bis 5,5 t

Höchstalter: 40 Jahre im Freiland, im Zoo bis über 55 Jahre

Geschlechtsreife: mit 8 - 12 Jahren

Tragzeit: durchschnittlich 22 Monate

Lebensraum: Savannen, lichte Wälder, Sekundärwälder, auch im Gebirge

Verbreitung: Süd- und Südost-Asien

Bestand in Asien: ca. 40.000, davon 30% in Menschenhand

Bestand in europäischen Zoos: ca. 200

Nahrung: v.a. Gräser, auch Blätter, Rinde, Wurzeln

 

Quelle: https://www.koelnerzoo.de/ (Stand: 24.08.2018)

Besuchen Sie uns auf

Nicht nur besser. Anders.