
Folgende Kriterien werden in den Laboren untersucht:
FutureHotel Showcase - oder wie kommt der Drink aufs Zimmer?
Gestaltung mit neuen Technologien und Materialien, das Wohlbefinden des
Gastes und innovative Servicekonzepte der Zukunft stehen im Mittelpunkt
des FutureHotel Showcase.
Das 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen,
futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern
runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des
Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien
ergeben haben, positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt
sich aufgehoben und umfangen.
Die Anordnung der Möbel im Rauminneren
orientiert sich an einer Spirale.
Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des
Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen
Komplex.
Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche
Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler
gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar
realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine
Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte
Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen
unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.
FlexibleLab - oder wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?
Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler.
In den zwei jeweils 33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume
bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen
lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler
Raum für alle lautet die Devise.
Durch verschiebbare Trennwände wird so
etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner
Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten
sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse
anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie
Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt
sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier
wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen
immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so
z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht
werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte
Modul verschwindet einfach in der Wand.
WellcomLab - oder welche Farbe hat das Wohlgefühl?
Im ca. 18 qm großen WellcomLab (= Wellness + Comfort) sollen alle Sinne des Gastes angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Faktoren Farbe, Akustik, Raumklima und Temperatur auf das Wohlbefinden des Gastes wirken. Die Räume können hier mit Hilfe von Projektionsflächen in unterschiedliche Farben getaucht werden. Mittels eines USB-Sticks können sogar persönliche Bildmotive des Gastes an die Wände projiziert werden. Aus einem anonymen Hotelraum wird so ein individuell gestaltetes Gästezimmer.
Auch die Akustik lässt sich nach Wunsch gestalten. Über eine so genannte Akustikdecke kann der Raum in einen bestimmten Klang getaucht werden. Schalldämpfende Wandbeläge sorgen zudem für eine Schalldichte, die sich positiv auf die Stimmung auswirken kann.
MediaLab - oder wie klingt das Bad?
Im ca. 18 qm großen MediaLab wird sich alles um das Thema Technik drehen. Vom Bett aus, das in der Mitte des Raumes platziert ist, hat der Gast den Blick auf drei Leinwände, die im Halbkreis um ihn herum an den Wänden platziert sind. Die Leinwände können beliebig gemeinsam oder auch unabhängig voneinander genutzt werden für das Abspielen von Filmen, die Wiedergabe von Stimmungsbildern oder auch als PC-Bildschirm.
Ohne großes Verbiegen ermöglicht im Bad der Einsatz einer Kamera den Blick auf den eigenen Rücken. Auf Knopfdruck wird einfach eine Rückansicht eingeblendet. Eine verstärkte Zoomfunktion macht den Spiegel zudem zum Kosmetikspiegel, sobald der Gast sich ihm mit dem Gesicht nähert.
Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Akustiktechnik im Bad. Muss ein Bad zwingend nach Bad klingen oder ist es möglich, durch integrierte Lautsprecher in den Wänden und der Badewanne sowie durch absorbierende Materialien eine schallarme, wohnliche Akustik herzustellen?
Weitere Informationen finden Sie natürlich auf www.inhaus-zentrum.de.