Beinhäuser in Naters und LeukBis auf weiteres gilt: Früher oder später gehen wir alle auf die letzte große Reise. In den Beinhäusern von Naters und Leuk werden die Schädel und Knochen der Verstorbenen sorgsam gestapelt. Die Inschrift des Beinhauses von Naters: „Was Ihr seid, das waren wir. Was wir sind, das werdet ihr.“ Vorbeischauen bevor es vorbei ist, lohnt sich.
BergstürzeBergstürze veränderten und verändern das Wallis. Am Ende der Eiszeit rutschten schräggestellte Kalkschichten nördlich von Salgesch in den unteren Pfynwald und bildeten dort eine einzigartige Hügellandschaft. 1991 unterbrach ein Felssturz bei Randa die Trassen der Strasse und der Bahn, die nach Zermatt führen und staute die Mattervispe zu einem See. Mehr zu Bergstürzen unter dem Stichwort Derborance.
BernhardinerhundeWährend sieben Monaten des Jahres liegt der Grosse St. Bernhard, der Martigny mit Aosta verbindet, im tiefen Schnee. Seit 1000 Jahren leben hier die Chorherren nach den Regeln des heiligen Augustinus. Zusammen mit ihren Bernhardinerhunden retteten sie vielen Reisenden das Leben. Ein Museum mit Kirchenschätzen erzählt die Geschichte des Passes, den im Jahre 1800 auch Bonaparte mit seinen Truppen überschritt. Ein Besuch der Bernhardinerhunde und des Museums der Chorherren lohnt sich. Tel. +41 (27) 787 12 36.
BexOder das Salz unter der Erde. In der Schweiz kann man unter Tag nur in Bex ein Salzbergwerk besichtigen. Zwischen dem 1. April und 31. Oktober finden 5 Mal täglich Führungen statt. Ein großes unterirdisches Restaurant mit Festsaal eignet sich auch für Gruppen. Anfragen unter +41 (24) 463 27 72.
Biker-TourenVon Brig aus können Sie nicht weniger als 60 Biker-Touren machen. Im Internet finden Sie unter www.rhone.ch/biken alle Touren beschrieben.
BinntalWer von Brig aus über den Saflischpass wandert, kommt ins weitgehend unberührte Binntal. Nirgends in der Schweiz finden der Strahler und die Strahlerin mehr Mineralien als in diesem unberührten Bergtal. Ein Blick ins Mineralien-Museum lohnt sich. Tel. + 41 (27) 971 46 66.
BLSDie Bern-Lötschberg-Simplonbahn war der Stolz des Kantons Bern. Jetzt tritt die BLS den Personenverkehr durch den Basistunnel an die SBB. Im Güterverkehr arbeiten die Berner neu mit der Deutschen Bahn zusammen. Den hoch rentablen da zu teuren Autoverlad werden sie weiter kontrollieren. Die Fahrt von Bern nach Brig über die Berglinie war, ist und bleibt so oder so ein Erlebnis.
BlümlisalpDie Blümlisalp ist ein schöner alter Raddampfer, der zwischen Thun und Interlaken verkehrt. Unser Tipp: Am Morgen mit der BLS nach Thun fahren. Dann auf dem Raddampfer Blümlisalp das Mittag essen, ein Glas Rotwein trinken und die Fahrt über den See nach Interlaken genießen. Auch im Winter verkehrt ein Schiff von Thun nach Interlaken und zurück. Ein Erlebnis der anderen Art: Bei Schneetreiben über dem See ein warmes Mittagessen genießen. Tel. +41 (33) 334 52 11.
BrigerbadSchon der große Walliser Reformator Thomas Platter rühmte in seiner als Buch erhältlichen Biographie den Wein und die warmen Quellen von Brigerbad. Hans Kalbermatten hat hier Schritt für Schritt das größte Freiluftthermalbad der Alpen samt großem Camping aufgebaut. Die alpine Riesenrutsche weist eine Länge von 182 Metern auf. Für alle, die Wasserscheuen ausgenommen, ist ein Besuch im Brigerbad ein Muss und ein Vergnügen zugleich. Tel. +41 (27) 946 46 88.
bungy jumpingIm freien Fall 300 Meter in die Tiefe stürzen. Das Adrenalin der eigenen Urängste treibt den Pulsschlag in die Höhe. Wenn Sie es allein oder mit anderen versuchen wollen, dann setzen Sie sich mit dem Sport & Adventure Park über die Nummer +41 (79) 447 28 00 in Verbindung.
Chappaz MauriceDas Wallis war bis nach dem Zweiten Weltkrieg ein verarmter Landstrich. Viele ältere Menschen haben das Mittelalter noch gesehen. Der Poet und Weltenwanderer Maurice Chappaz, dessen Werke Pierre Imhasly ins Deutsche übersetzte, beschreibt wie niemand sonst der Wandel von Land und Leuten. Deshalb erhielt Chappaz zu Recht den Schiller Preis. Für den Einstieg empfiehlt sich die Lektüre des Buches „Rinder, Kinder und Propheten.“
CholeraEine Gommer Spezialität, ein Gemüsekuchen nach Walliser Art.
ChillonEin Bild fehlt in keinem Buch über die Schweiz: Das Schloss Chillon am Genfersee. Fürstenresidenz, Burg und Gefängnis in einem. Das Schloss in der Nähe von Montreux kann das ganze Jahr besichtigt werden. Führungen auf Anfrage. Tel. +41 (21) 966 89 10.
ChropfDie Walliserinnen und Walliser litten lange Zeit unter Jod-Mangel. Deshalb hatten viele Bewohner der Walliser Alpen einen Chropf. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Stalden ob Visp nennt man noch heute spöttisch „Chrepf“.
Colombin RolandAls Franz Klammer, Bernhard Russi und Roland Colombin noch die Abfahrtspisten unsicher machten, saßen über eine Million Schweizerinnen und Schweizer vor den TV-Bildschirmen. Roland Collombin – der Koblet des Skisports - gehörte zu jenen Down-Hill-Racern, die sich mit Alkohloiden statt mit Stereoiden stärkten. Heute fahren die Schweizer den Österreichern nur mehr hinter nach.
Dellberg Karlvertrat als der Löwe von Siders die Interessen der Arbeiter und Bauern im Wallis. In seiner Jugend arbeitet er als Boccia, als Tunnel-Handlanger beim Bau des Simplontunnels mit. Der Lohn 2 Franken pro Tag. Ein kleines Museum gegenüber dem Stockalperschloss erinnert an die Tunnelarbeiten. Tel. +41 (27) 921 60 30. Carlo Dellberg – der Sohn des Karl – ist Leiter der innovativen Skischule auf dem Rosswald. Für alle Snow-Boarder baut er jeden Winter eine der besten halfpipes weit und breit. +41 (27) 923 69 85.
Delta und GleitschirmDie fliegenden Menschen brauchen den Auftrieb der durch die Sonne erwärmten morgendlichen Winde. Ein Eldorado für die Freunde des Delta- und Gleitschirmfliegens ist der Kühboden ob Fiesch. Von hier sind auch Passagierflüge möglich. Mehr bei Good Flights über die Nummer +41 (27) 971 20 85.
DerborenceEs gibt wenig Landschaften in den Alpen, die wilder und romantischer sind als diese Alp, die ein Bergsturz unter sich begrub. Ein Buch von Ramuz und ein Film von Reusser erzählen diese Geschichte. Von Sitten aus fährt ein Postauto zum Bergsee.
DôleWalliser Rotwein mit mehr Pinot-Noir als Gamay Trauben.
DomodossolaWenn sich die Menschen des Oberwallis und des Ossola-Tales nicht gerade gegenseitig die Köpfe einschlugen, pflegten sie Handel und Beziehungen. Mit dem Zug ist man in 30 Minuten von Brig in Domodossola. Die Fahrt mit der Post über den Simplonpass dauert eine Stunde länger. Jeden Samstag findet in Domodossola ein Markt statt, der von Hunderten von Oberwalliserinnen und Oberwallisern besucht wird. Nach dem Besuch des Marktes lohnt sich ein Spaziergang entlang der Stationen von Christi Leiden hinauf zum einzigartigen Kalvarienberg.
EggishornDas Jungfraujoch ist bekannter als das Eggishorn. Umgekehrt ist der Blick vom Eggishorn auf den Aletschgletscher und das Matterhorn imposanter als der Blick vom Jungfraujoch, das sich übrigens auch auf Walliser Boden befindet. Die Bahn fährt von Fiesch auf diesen wunderschönen Aussichtsberg, den man in die „Schönere Jungfrau“ umtaufen sollte. Frühaufsteher können hier auch Sonnenaufgänge miterleben. Tel. +41 (27) 970 60 70.
EringerküheDie schwarzen und braunen Eringer sind eine der kleinsten Kuhrassen der Schweiz. Sie kommen nur im Wallis vor, sind berggängig und streitlustig wie seine Bewohner. Mehr siehe unter Alpaufzug und Kuhkämpfe.
ErnenErnen ist das schönste Dorf im unteren Goms. Der interessierte Besucher kann das Haus des Jost-Sigrist, das Rathaus des Zenden Goms und das Kirchenmuseum besuchen. Im Sommer beleben einzigartige Konzerte das Musikdorf Ernen. Der Verkehrsverein hilft gerne weiter. Tel. +41 (27) 971 15 62.
FarinetFarinet war ein Unterwalliser Rebell und Falschmünzer. Die Behörden verfolgten diesen Freund des Volkes unerbittlich. Die tödlichen Kugeln der staatlichen Landjäger zerstörten damals die Hoffnungen des Volkes nach schnellem Geld. Heute singen die Behörden das hohe Lied des Falschmünzers. Nur tote Rebellen sind im Wallis gute Rebellen.
FasnachtIn Basel fasnachten die Protestanten und in Luzern die Katholiken. Die Strenge des Protestantismus und das Barocke des Katholizismus prägen je die mehr oder weniger wilden Nächte. Im Wallis wird katholisch gefasnachtet. Traditionelle Hochburgen sind Brig und Monthey. Eingefleischte Fasnächter schätzen den bunten Abend in Naters. Wer dabei sein will, muss rechtzeitig Karten bestellen.
FendantFrischer und eleganter Weißwein aus Chasselas Trauben.
FifolterWalliser Mundartausdruck für Schmetterling. Seltene und geschützte Schmetterlinge gibt es im unberührten Laggintal mit seinen Wasserfällen. Ein Tal zum Verlieben, ein Tal für einen Fifolter im Bauch.
FischenFliegenfischen ist ein schwieriges Handwerk. Fliegenfischen im Bergbach ist ein Kunsthandwerk. Allen fliegenfischenden Kunsthandwerkern empfehlen wir im Frühjahr den Pfynwald und im Sommer die Bäche des Gredetsch-, Baltschieder-, Bietsch- und Jollitales. Fischerei-Patente erhält man auf jedem Polizeiposten.
Furka-DampfbahnNach dem Bau des Furkatunnels zwischen Oberwald und Realp wurde die alte Bergstrecke leider stillgelegt. Idealisten haben diese einmalige Alpenbahnstrecke zwischen Realp und Gletsch wieder instand gestellt. Die verrosteten Original-Dampfloks mussten mit dem Schiff aus den Dschungeln Vietnams zurückgeholt werden. Diesen Sommer verkehren diese alten Zahnrad-Dampfloks, die eine Weltreise hinter sich haben, zum zweiten Mal zwischen Realp und Gletsch. Tel. +41 (27) 973 33 73.
Gemmi im WinterWinterwandern ist groß im Kommen. Fahren Sie mit dem Zug von Brig nach Kandersteg. Vom Heimatort des alt-Bundesrates Adolf Ogi geht es mit der Luftseilbahn auf Sunnbühl. Von hier kann man in 3 bis 4 Stunden zur Gemmi wandern. Von wo eine Luftseilbahn Sie nach Leukerbad führt. Tel. +41 (33) 675 80 80
Glacier-ExpressDer langsamste Schnellzug der Welt verkehrt zwischen den beiden Nobelkurorten St. Moritz und Zermatt. Die Fahrt durch die Bündner und Walliser Alpen ist vorab im Speisewagen ein Erlebnis der besonderen Art. Der ideale Einsteigeort ist Brig.
Gletschergrotte I
Sobald der Furkapass offen ist, kann der Reisende beim Hotel Belvedere anhalten und für 5 Franken die in den Rhonegletscher geschlagene Grotte besuchen. Tel. +41 (27) 973 11 29.
Gletschergrotte IIMit der Post von Brig nach Saas-Fee und von dort mit der Alpin-Metro auf das Mittelalalin. Wer noch nicht genug hat, kann auf 3500 Meter über Meer den größten Eispavillon Europas besuchen. Tel. +41 (27) 957 35 60.
Golden Pass PanoramicZwischen dem Genfersee und dem Vierwaldstättersee, zwischen Montreux und Luzern verkehrt der Golden Pass Panoramic Express. Landschaftlich besonders eindrücklich ist die Fahrt aus den Berner Alpen zu den Ufern des Genfersees. Tel. +41 (21) 989 81 81.
GoldminenIm Zwischbergental wurde noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts Gold gefördert. Ruinen erinnern an die Zeit des Gold-Fiebers. Im Valle Anzasca befindet sich das Walser Dorf Macugnaga. Der Ort ist zu Fuss auch über den Monte-Moropass erreichbar. In dessen Weiler Pestarena wurde bis in das Jahr 1961 Gold abgebaut. Die alten Minen sind auf 1.5 Kilometer zugänglich und erzählen die grausame Geschichte des Bergbaues seit dem Mittelalter. Ein Besuch lohnt sich. Führungen organisiert Primo Zurbriggen für Gruppen während des ganzen Jahres. Tel. +39 (0324) 654 54.
GoppensteinDie Schweiz baut für 30 Milliarden Franken ihr Eisenbahnnetz aus. Neu wird zwischen Frutigen und Raron ein 34 Kilometer langer Tunnel erstellt. Die Arbeiten sind bereits in vollem Gange. Der Zwischenangriff erfolgt von Goppenstein aus. Direkt im Bahnhof Goppenstein hat die BLS ein Infozentrum errichtet. In Raron befindet sich ein hochinteressanter Informationspavillion. Für Führungen auf die Baustelle Kontakt über +41 (31) 311 99 00 mit den Ingenieuren dieses Werkes aufnehmen.
Gornergrat Die Fahrt mit der Bahn auf den Gornergrat ist nur halb so teuer wie die Fahrt auf das Jungfraujoch. Dafür ist die Aussicht vom Gornergrat in die Welt der Viertausender eindrücklicher. Nicht zuletzt wegen dem Blick auf das Matterhorn.
GoronLeichter, süffiger Rotwein aus Blauburgunder– und Gamaytrauben.
Grande-DixenceVon Sitten aus führt die Strasse zur mit 285 Metern höchsten Staumauer der Welt. 400 Millionen Kubikmeter kalten Gletscherwassers wird hier gestaut. Ein Erlebnis für sich: Zwischen dem 15. Juni und dem 30. September die Staumauer samt dem Informationspavillion besichtigen Tel. +41 (27) 328 43 11.
GrüeziDer Schweizer und die Schweizerin sagen Grüezi. Der Walliser und die Walliser sagen ab 12.00 Uhr Nabe(nd).
Happy-LandDas Happy-Land in St. Leonhard ist mit seinen Attraktionen der größte Schweizer Freizeitpark für Jung und Alt. Das Happy-Land ist offen zwischen dem letzten Samstag im März und dem 1. November. Tel. +41 (27) 458 34 25.
HopschelseeFahren Sie mit der gelben Post auf dem Simplonpass. Wer den Hopschelsee finden will, wandert vom Hotel Simplonblick 30 Minuten nach Westen. Am besten den Spuren der Einheimischen nach. Ein traumhafter, geschützter Bergsee, der auf 2000 Metern über Meer zum Baden einlädt.
IOC-Museum in LausanneWir Walliser können schlecht verlieren. Deshalb waren wir sauer auf alle IOC-Delegierten, die nicht für Sion 2006, sondern für Turin gestimmt hatten. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. Alle, die sich für die Geschichte der olympischen Idee interessieren, können in Lausanne das IOC-Museum besuchen. Mit dem Zug erreichen Sie Lausanne von Brig aus in weniger als 2 Stunden.
JagdDie Jagd auf Gämse, Hirsche und Steinböcke ist im Wallis kein Privileg der Reichen. Statt Jagdreviere kennt der Kanton die Patentjagd. Diese steht gegen saftigen Aufpreis auch den nicht im Kanton ansässigen Jägerinnen und Jäger offen, wenn sie die Jagdprüfung abgelegt haben oder wenn sie einen Abschuss kaufen. Freunde der Jäger in der Walliser Regierung dürfen ab und zu Böcke schießen.
KapellenwegeDas Wallis war und ist mehrheitlich fromm. Davon zeugen viele Kapellenwege, die jeweils 14 Stationen aufweisen. Die schönsten Kapellenwege mit großen barocken Statuen finden sich in Saas-Fee und Visperterminen.
Kirche von HérémenceEin fliegender Beton-Dom in den Alpen. Ein 1971 erbautes modernes Kunstwerk aus Stahl, Zement, Sand und Glas, eingebettet in das Walliser Bergdorf Hérémence. Ein Zeichen des Wandels und des Beharrungsvermögens zugleich. Wenn Sie Richtung Grande Dixence fahren, sehen Sie sich diese Kirche an.
KlimaDas Wallis ist auch klimatisch ein Land der Extreme. Die Niederschlagsmenge pro Jahr macht in Grächen und im Mittelwallis oft nicht mehr als einen halben Meter aus. Anders im Jungfraugebiet. Hier messen die Meteorologen auf der Walliser Seite 3 Meter Niederschläge pro Jahr. Wenn die Klimaerwärmung sich weiter beschleunigt, wird Brig bald das gleiche Klima wie Nizza aufweisen. Und alle Skigebiete unter 2000 Meter werden zu wenig Schnee bekommen.
KuhkämpfeDas Wallis ist das Land, wo Eringer Kühe Königinnen sind. Der erfolgreichste Züchter des Kantons stammt aus Ergisch. Erleben Sie dieses einmalige Ereignis aus nächster Nähe!
LabyrinthBöse Zungen behaupten: Vor dem Bau der Autobahn zwischen St. Maurice und Martinach pflanzten die Bauern auf dem Trasse der künftigen Nationalstrasse fleißig Thuyienbüsche an. Und durften diese im Rahmen der Enteignungsverfahren gegen Entgelt wieder ausgraben und umtopfen. Tempi passati. Heute bilden die Thuyien ein phantastisches Labyrinth. In diesem Abenteuerpark suchen Groß und Klein nach Ausgängen und Schatztruhen. Eltern mit 2 und mehr Kindern bezahlen pro Tag nur 48 Franken. Tel. +41 (27) 767 14 14.
Langlaufen im GomsDas Goms ist das wohl schönste und unberührteste Langlaufgebiet der Schweiz. Von Brig fährt die Matterhorn-Gotthard-Bahn durch das Goms. Zwischen Niederwald und Oberwald können Freunde des Langlaufs nach Lust, Laune und Wetter aus- und einsteigen.
Le Grand Rey-BelletDie Geschichte des Wallis ist die Geschichte der Unterdrückung des Unterwallis durch das Oberwallis. Die französische Revolution war für die Unterwalliser ein Akt der Befreiung vom Oberwallis, dessen Truppen den Untergang des alten Regimes im Alkohol ertränkten. Ein Vorläufer der französischen Revolution war der Bauer Rey-Bellet, dessen Bild im Museum von Valeria in Sitten hängt. In der Kirche findet sich die älteste bespielbare Orgel der Schweiz.
Leukerbadgehört zu den ältesten Thermalbadeorten der Schweiz. Über 65 Quellen sprudeln in und um Leukerbad. Die größte, die St. Laurent Quelle, fördert 51°C heißes Wasser an die Oberfläche, welches bis zu 40 Jahre unterirdisch unterwegs ist. Leukerbad bietet für Jung und Alt eine Bandbreite an Freizeitmöglichkeiten. Zum Beispiel über 60km Sommerwanderwege, Gleitschirmfliegen, Klettern an der höchstgelegenen und schwierigsten Klettersteigwand der Schweiz, Bergbahnen, Wintersport, Kuren, Beauty & Wellness, etc.
Lindner Hotels & Alpentherme LeukerbadIn den traditionsreichen Lindner Hotels & Alpentherme können Sie so richtig entspannen und sich verwöhnen lassen! In der Lindner Alpentherme warten auf 11.000 m² 36° warmes Thermalwasser, asiatische Wellnessbehandlungen, Thalasso, Naturfangopackungen, entspannende Massagen, ein Clarins Beauty Center und vieles mehr auf Sie! Tel. +41 (0)27 472 10 00 oder www.lindnerhotels.ch
LötschentalDas Lötschental ist eine faszinierende archaische Welt. Ein Museum in Kippel erzählt die Geschichte der Talschaft und ihrer Menschen. Für das Mittagessen empfehlen wir das Restaurant auf der Fafleralp Tel. +41 (27) 939 12 31 und das Lonza in Wiler Tel. +41 (27) 939 14 51.
Mageran und AlletLange Zeit war die Frage offen, ob das Oberwallis katholisch bleiben oder protestantisch werden würde. Der protestantische Gegenspieler des großen Stockalpers war neben anderen der Leuker Familien der Mageran und Allet. Der Architekt Mario Botta baut in Leuk – dessen weitgehend unversehrte Altstadt zum Besten gehört, was das Wallis baulich zu bieten hat – das Bischofsschloss um.
MaultiertrekkingMültini haben einen Eselhengst zum Vater und ein Pferd zur Mutter. Sie können sich nicht fortpflanzen und sind trotzdem oder deswegen die idealen Lasttiere im Gebirge. Wer einen abenteuerlichen Maultier-Treck von Ernen über den Albrun-Pass nach Italien machen will, kann einen solchen bei den Erner Biobauern reservieren. Tel. +41 (27) 971 23 60.
MailandMailand gehört zu den attraktivsten Metropolen der Welt. In nicht einmal zwei Stunden fahren die Züge von Brig in die Hauptstadt der Lombardei. Wer einen Ausflug plant, wer in Milano shoppen will, sollte sich einen Reiseführer besorgen.
MartinachHier ließen sich schon die alten Römer freudig nieder. Ein gut erhaltenes Amphitheater zeugt von römischen Freuden an Spielen und Theatern. In Martinach befindet sich die Stiftung Pierre Gianadda, die jedes Jahr über eine halbe Million Besucher anzieht. Tel. +41 (27) 772 39 78.
MassaschluchtDer größte Gletscher der Alpen ist der Aletschgletscher. Seine Wasser haben die imposante Massaschlucht in den Granit gegraben. Ein Erlebnis der besonderen Art: Zusammen mit Natischer Bergführern die Massaschlucht mit ihren Felsendomen durchsteigen. Für das Canyoning ist das Alpin-Center eine gute Adresse. Tel. +41 (27) 923 73 13.
Mont-Blanc-ExpressDer Mont-Blanc ist der höchste Berg der Alpen. Von Martigny fährt der Mont-Blanc-Express durch das wilde Tal der Trient nach Chamonix, an den Fuß des Mont Blanc. Ein Ausflug in die französischen Alpen lohnt sich. Ein bahntechnischer Leckerbissen ist die Fahrt zur Staumauer von Emosson.
Museen im Wallis
Sind Sie an Kultur interessiert? Dann sollten Sie sich in einer der Buchhandlungen zur Alten Post (Brig, Visp, Siders, Sitten und Zermatt) den Führer ,Museen im Wallis’ erstehen. Hier werden nicht weniger als 51 Museen und Sammlungen vorgestellt.
NatersEinzige Gemeinde der Schweiz, die auf ihrem Gebiet einen Viertausender und gleichzeitig Reben kennt.
NiesenNehmen Sie den Zug von Brig nach Mülenen. Von Mülenen führt die steilste Standseilbahn auf den Niesen. Die Steigung beträgt 68 %. Parallel zur Bahn führt eine Treppe mit 11’674 Stufen auf den Niesen. Die Bahn verkehrt zwischen April und November. Die Rundsicht ist einmalig. Tel. +41 (33) 676 11 12.
Open-Air GampelDie großen Open-Airs der Schweiz finden in Nyon, St.Gallen, auf dem Gurten und in Gampel statt. Wer wissen will, was in diesem Jahr läuft, klickt am besten www.openairgampel.ch an. Aus Gampel stammt auch die Walliser Rocksängerin Sina.
PfynwaldZwischen Leuk und Siders erstreckt sich einer der größten weitgehend unversehrten Föhrenwälder Mitteleuropas, der Pfynwald. Einst machten hier Räuber die Gegend unsicher. Später zerstörte das Fluor viele Föhren. Heute pflegen und hegen Umweltschützer dieses Stück Natur mit dem ungezähmten Rotten, Mooren und trockenen Hügeln. Die neue Autobahn wird weitgehend unterirdisch geführt.
PostPassstrassen verbinden das Oberwallis mit Italien, dem Tessin sowie den Kantonen Uri und Bern. Die gelben Postautos kurven über den Simplon, den Nufenen, die Furka und die Grimsel. Die Post in Brig hat einen attraktiven Regionalpass im Angebot.
Pro ForteresseDie Schweizerinnen und die Schweizer lieben den Emmentaler und seine Löcher. Die Armee hat die Alpen mit heute überflüssigen Festungen durchlöchert. Eine der größten Festungsanlagen befinden sich im Raum St.Maurice. Jean-Charles Moret und seine Freunde von der Stiftung Pro Forteresse haben für 30.000 Franken 58 Festungen gekauft und unterhalten diese. Wer die Original Schweizer Artillerie Festung Champex-Lac besuchen möchte, kann dies von Orsières aus tun. Jeden Tag werden um 10.00, 14.00 und 16.00 Uhr Führungen durchgeführt. Der Eintritt kostet 14 Franken. Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt 26 Franken. Auskunft erteilt das Telefon +41 (27) 783 12 27. Der Link im Internet: www.profort.ch.
Pyramiden im WallisWer mit dem Auto oder der Post Richtung Grand-Dixence kurvt, fährt in einem Tunnel durch die einmaligen Pyramiden von Euseigne hindurch. Der Druck der Gletscher versteinerte die Moränen, die vor dem Wetter und der Erosion durch Findlinge geschützt werden.
RacletteDas Wallis kennt viele eigene Spezialitäten. Eine davon ist der am offenen Feuer geschmolzene vollfette Walliser Alpkäse. Leider schmilzt am offenen Feuer auch französischer Käse gut, wenn nicht besser. Deshalb wollen jetzt die Walliser Raclette als Herkunftsbezeichnung schützen lassen.
Rappaz Bernhardist ein Walliser Rebell, der auch schon hinter Gittern saß. Für ihn liegt die Zukunft der Walliser Landwirtschaft im Hanfanbau. Während die Bündner sich als Cannabis-Land verkaufen, setzt das Wallis nach wie vor nur auf den Wein. Wenn wir Rappaz glauben wollen, soll nirgends besseres Gras wachsen als im Wallis. In 100 Jahren wird Rappaz – wie heute Farinet – verehrt werden. Rappaz vertreibt – wenn er nicht gerade hungerstreikend im Gefängnis sitzt – vom Massageöl bis zum Hanfbier alle staatlich zugelassenen Hanfprodukte. Mehr unter www.valchanvre.ch.
Rilke Grab in RaronAuf dem Burghügel von Raron lebte bis vor wenigen Jahren der zum Widerspruch neigende Präfekt, Advokat und Kolumnist Peter von Roten. Er pendelte zwischen Basel und Raron und war mit Iris von Roten verheiratet, die dank ihrem Buch „Frauen im Laufgitter“ zurecht als Simone de Beauvoir der Schweiz gilt. Auf dem Burghügel von Raron ruht der Dichter Rilke. Das Grab liegt an der Südmauer der sehenswerten Kirche mit spätgotischen Netzgewölbe und der größten mittelalterlichen Wandmalerei der Schweiz. Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl hat das Grab in seinen guten Tagen besucht.
Ritz CaesarDer Gommer Bauernbub Caesar Ritz stammte aus Niederwald. Der Oberwalliser wurde der Hotelier der Könige und der König der Hoteliers. Caesar Ritz ließ zu Beginn des Jahrhunderts die schönsten Hotel-Paläste für die Reichen bauen. Prinzessin Diana verließ das Hotel Ritz in Paris, bevor sie den Tod fand. Im Jahre 2000 wurde der 150. Geburtstag von Caesar Ritz gefeiert, an den ein Brunnen in Niederwald erinnert.
River RaftingFahrt mit der Furka-Oberalp-Bahn von Brig nach Oberwald. Von hier aus auf dem jungen wilden Rotten die 14 Kilometer bis nach Gluringen raften. Garbely Adventure organisiert dieses unvergessliche Ferienerlebnis. Tel. +41 (27) 973 25 75.
RoggenbrotDas harte Roggenbrot war früher das Hauptnahrungsmittel der Walliserinnen und Walliser. In den meisten Dörfern gab es gemeinsame Backhäuser. Einige von ihnen sind erhalten. In Ergisch kann man lernen Roggenbrot zu backen.
RottenFür die Oberwalliser ist die Rhone der Rotten. Der Radweg durch das Wallis folgt meistens dem Fluss, dessen Reise von Gletsch nach Marseille der Oberwalliser Schriftsteller Pierre Imhasly in seinem neuesten Buch besungen hat.
SafranAn den Südhängen des Lötschbergs befindet sich das sonnige Bergdorf Mund. Hier wird heimischer Safran angebaut. Während der kurzen Blütezeit in der zweiten Hälfte Oktober werden die krokusähnlichen Blüten geerntet, um die drei roten Fäden herauszunehmen. Der Safran dient zum Würzen und früher zur Empfängnisverhütung.
SaxonLes jeux sont faits. Im Casino von Saxon verspielte einst Dostojewski das Geld seiner Gläubiger. Heute ist die Spielhölle von Saxon nach einer kurzen zweiten Blüte wieder geschlossen. Wer den Kick zwischen Gewinn und Verlust braucht, kann ihn hier ausleben.
Schneeschuhlaufen
In 40 Minuten sind Sie mit dem gelben Postauto auch im Winter auf dem wunderschönen Simplonpass, über den die Wölfe beginnen in das Wallis einzuwandern. Lernen Sie in dieser unberührten Landschaft zusammen mit Barbara Burchhard das ultimative Wintervergnügen, das Schneeschuhlaufen kennen. Tel. +41 (27) 979 22 07.
SchaukäsenJeden Mittwoch Morgen findet im Alpmuseum der Riederalp ein attraktives Schaukäsen statt. Für Gruppen organisiert der Skilehrer Edelbert Kummer, der im Winter auch Schneeschuhwanderungen durchführt, an allen Wochentagen Extra-Schaukäsen und Wanderungen. Tel. +41 (79) 488 17 28.
SchwarznasenItalienische Schafe, die so genannten Mutten, geben mehr Wolle und besseres Fleisch als die Oberwalliser Schwarznasenschafe. Trotzdem bleiben viele Züchter der einheimischen Rasse treu. Der Grund: Die Schwarznasen sehen besser aus. So sind wir Walliser. Leider zerstört heute der viel zu dichte, da viel zu rentable Schafbesatz viele Alpweiden.
Sion oder SittenDas Wallis ist zweisprachig. Die Hauptstadt der Welschen ist Sion, jene der Oberwalliser Sitten. Hier residieren ein Kardinal, ein Bischof und die Walliser Regierung. Nehmen Sie sich Zeit, spazieren Sie durch die Sittener Altstadt, besuchen Sie Valeria und Tourbillion. Und am besten lassen Sie sich in einem Restaurant in der Altstadt kulinarisch verwöhnen. In Sitten fand – trotz Protest des Bischofs – anfangs Juli 2001 eine große Gay-Parade statt. Alt und jung klatschten Beifall.
SommerskifahrenWer immer alles zur Unzeit machen will, kann im Sommer in Saas-Fee und Zermatt skifahren. Hier trainieren auch viele nationale Skimannschaften für die nächste Saison.
St. LeonardDer größte natürliche unterirdische See der Alpen befindet sich in St. Leonard. Das Dorf liegt am rechten Rhoneufer zwischen Sitten und Siders. Im glasklaren Wasser schwimmen die Forellen. Der See kann in der Regel zwischen März und November mit Ruderbooten befahren werden. Eintritt 10 Franken für Erwachsene. Tel. +41 (27) 203 22 66
St. MauriceHier richteten im 3. Jahrhundert die Römer den Hauptmann Mauritius wegen seines christlichen Glaubens hin. 515 entstand das älteste Kloster der Schweiz, das den größten Kirchenschatz aufzuweisen hat.
SteinzeitDer Bau der Autobahn im Oberwallis kommt langsam voran. Dank dem Widerstand der Umweltschützer gibt es jetzt eine umweltfreundliche Linienführung. In der Region Gamsen wurden alte Siedlungen aus der Zeit vor Christi Geburt entdeckt.
StockalperpalastKaspar Jodok von Stockalper war der Fugger der Alpen. Er verkaufte neben Salz und Eisenerzen vorab Söldner ins Ausland. Der Stockalperpalast zeugt von seinem Reichtum. Er ist der größte private Bau des 17. Jahrhunderts in den Schweizer Alpen. Das Schloss kann in den Monaten Mai bis Oktober besichtigt werden. Der Eintritt kostet nur 5 Franken für Erwachsene und 2 Franken für Jugendliche. Für Sonderführungen steht Ihnen der Abwart zur Verfügung. Tel. +41 (27) 921 60 30.
StockalperwegZwischen Brig und Gondo werden die Wege der Säumer des Barons Stockalper, der alle und alles kaufte und verkaufte, wiederhergestellt. Unser Tipp: Nehmen Sie den PTT-Bus von Brig auf dem Simplonpass. Von hier wandern Sie in knapp drei Stunden talwärts nach Simplondorf. Und besuchen in diesem Bergdorf, durch dessen steinerne Häuser und Dächer bereits der Hauch des Südens weht, das Ecomuseum. Tel. +41 (27) 978 80 86. Neu führt der Weg auch durch die Gondoschlucht, wo in der Casarmetta eine Ausstellung über die Geschichte des Simplons informiert.
SüdrampeFahren Sie mit der BLS von Brig nach Hohtenn. Dort steigen Sie aus und wandern entlang der Südrampe der Lötschbergbahn durch einmalige Landschaften über Ausserberg nach Brigerbad. Seltene Pflanzen und Tiere überleben die Trockenheit der sonnenverbrannten Südhänge. Im Brigerbad erwartet den Wandernden das kühlende Nass.
SuonenDas Wallis, seine Menschen und Landschaften litten immer unter der Trockenheit. Die Menschen führten die heiligen Wasser der Seitenbäche mittels Suonen und Holzkäneln auf ihre Matten. Die bekanntesten Suonen, entlang denen Sie wandern können, sind jene von Ausserberg und Eggerberg ins Baltschiedertal sowie jene von Ergisch ins Turtmanntal.
SyrahEin spezieller Rotwein, der in der Walliser Erde besonders gut heranreift.
Swiss Vapeur ParcAuf 17’000 m² verkehren in Bouveret zur Freude aller Freunde der Eisenbahnen mehr als ein Dutzend Mini-Dampfloks. Der Park ist offen zwischen Mitte März und November. Tel. +41 (24) 481 44 10.
TrockenfleischWichtigster Bestandteil jedes Walliser Tellers ist das heimische Trockenfleisch.
Tibet im WallisDer Vater von Daniel Wismer war Eisenbahner. Ihn hat das Tibet fasziniert. Auf 1600 Meter hoch über Törbel züchtet und pflegt er zusammen mit seiner Freundin Sonja 44 störrische Yaks. Wer mit Daniel, Sonja und einigen Yaks eine Trekking Tour machen will, kann diese inklusive Übernachtung in einem Original Tibeter Zelt für 190 Franken tun. Anrufen und Buchen über Tel. +41 (27) 952 14 22. Der deutsche Stern hat über Daniel und seine Yaks auf zwei Seiten begeistert berichtet.
Tibor Vargaliebt das Geigenspiel und die Bücher Machiavellis. Der ausgewanderte Ungar führte 38 Jahre lang in Sitten eine Geigenschule samt Meisterkurs und ist der Begründer des Festivals Tibor Varga. Begnadete Künstler musizieren an so überraschenden Orten wie der Belle Usine in Fully, dem Château Mercier in Siders oder der Alpentherme in Leukerbad. Informieren Sie sich über das Internet: www.tiborvarga.org
TschäggetenDie jungen Männer des Lötschentales verkleiden sich während der Fasnacht in Holzmasken, Schaf- und Ziegenfellen und rumoren ganze Nächte lang durch die Dörfer des Tales.
ValrandoDiese Organisation ist verantwortlich für die Markierung von 8000 Kilometern Walliser Wanderwege. Sie führt auch Wanderungen durch. Tel. +41 (27) 327 35 80.
VernetzungenJürg Zuber-Oberhauser ist Naturführer und Kursleiter. Er verknüpft auf seinen Wanderungen für interessierte Gruppen Ökologie, Geschichte und Botanik mit einem Schuss Mythologie. Haben Sie Interesse? Tel. +41 (27) 923 07 51
Villa CasselDer englische Bankier Cassel ließ 1902 hoch auf der Riederalp mit Blick auf den Aletschgletscher und den Aletschwald diese Ferienresidenz errichten. Churchill paffte hier vor dem 2. Weltkrieg Zigarren und malte Bilder. Seit 20 Jahren befindet sich in der Villa Cassel das lehrreiche Naturschutzzentrum Aletsch. Tel. +41 (27) 928 62 20.
VisperterminenIm Weiler Stalden brennt der gesamte Gemeinderat des Dorfes jedes Jahr gemeinsam Schnaps. Und auch die höchstgelegenen Weinberge Europas befinden sich in Visperterminen. Wer vom Simplonpass über das Gebidem nach Visperterminen wandert, sollte am Ziel der Wanderung in der Jodernkellerei einkehren, um Körper und Geist dank dem einheimischen Heida Entspannung zu gönnen. Tel. +41 (27) 946 41 46.
WandernWenige kennen die Alpen besser als der Bayer Peter Grimm. In seinem Buch „Wandern und Erleben OBERWALLIS“ beschreibt er die schönsten Wanderungen des Wallis. Für Grimm steht fest: „Für mich ist und bleibt das Wallis das faszinierendste Wandergebiet der Alpen.“
Weisser HumagneSeltener Walliser Weißwein. Die Hebammen brauchten ihn, um die Wöchnerinnen zu stärken.
WinterwandernImmer mehr Menschen lieben es, im Winter zu wandern. Etwa durch das Goms. Oder gut 10 Kilometer vom Kühboden über die Bettmeralp zur Riederalp. Im COOP-Verlag ist ein Buch über das Winterwandern erschienen.
WolfEinst bevölkerten Luchse, Bären und Wölfe die Walliser Alpen. 1894 wurde der letzte Bär in Zermatt erlegt, 1947 ein Wolf in Eischoll. Beide Raubtiere finden sich ausgestopft im naturhistorischen Museum von Sitten.
Tel. +41 (27) 606 47 30.
Der Luchs hat im Wallis wieder eine Heimat gefunden. In den letzten Jahren fanden auch die ersten unglücklichen Wölfe den Weg ins Rhonetal. Einer wurde im Goms erschossen und ein zweiter von einem staatlichen Schneepflug erfasst. Noch erhitzen sich die Gemüter der Schäfer, aber bald wird der Ruf des Wolfes einsame Wanderer erfreuen. Ein Wolfspfad führt als beliebter Wanderweg von Eischoll nach Ergisch.